Street fashion – abseits der konservativen Mode

Autor: Jörgen Heller

Viele junge und jung gebliebene Männer können mit der konservativen Mode der Gegenwart nicht viel anfangen. Diese Zielgruppe trägt eher alternative Klamotten, die in der Straßenkultur urbaner Metropolen im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einer eigenständigen Modekultur gewachsen ist.

Beispielsweise spielten die Hip-Hop-Kultur und alternative Sportarten, wie das Skateboarding eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung dieses Modetrends. Der Vorteil lag darin, dass nicht irgendwelche „Haut Couture“-Designer Kleidungsstücke entwarfen. Nein, junge Leute von der Straße, wie zum Beispiel Rapper, Graffiti-Künstler oder Profi-Skateborder wurden in den Design-Prozess miteinbezogen.

Street fashion © flickr/ kikasso

Lustigerweise wurden die großen Modehäuser aufmerksam auf diesen Trend. Große Marken versuchten auf den Zug aufzuspringen. Dies gelang mal mehr, mal weniger. Peinliche Versuche wie von C&A misslangen. Nur Eltern schenkten ihren Kindern diese Klamotten zu Weihnachten, die ihnen mit geheuchelt erfreuter Mimik dankten.

Aber beleuchtet man beispielsweise Sportartikelhersteller adidas, haben ihre Trendscouts den Zahn der Zeit erkannt. Bis heute sieht man die Marke in einigen alternativen Sportarten etabliert.  Aber nicht zu vergessen ist, das Tragen der Marke mit den drei Streifen von Jüngern der Hip-Hop-Kultur hat adidas bis in die heutige Zeit zu einem  Kultstatus verholfen, ohne das die Werbeabteilung in Herzogenaurach einen Finger krumm machen brauchte.

In erster Linie waren es aber die Styler alternativer Sportarten, wie Snowboarding, Surfing, Streetball, etc., die verantwortlich sind für das Bestehen von Marken wie Carhartt, Volcom, Burton, und viele viele andere.

Demnächst sollen berühmte Street-Mode-Marken auf Homeofmen.de vorgestellt werden.


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