Feminine Männermode - Der östrogene Modetrend 2009

Autor: Fynn

Männermode©FlickrStorm/http://www.flickr.com/photos/styleserver/

Feminin wird die Herrenbekleidung im Jahr 2009 werden. Muss das männliche Geschlecht nun um seine Männlichkeit bangen?

Nun sehen wir die neue „Leichtigkeit des Seins“ auf den Runways dieser Welt.Keine Spur mehr von Strenge - der Mann von Heute muss sich nach den aktuellen Modetrends feminin kleiden, wenn er trendy sein möchte.

So kleiden Mailands Designer den Mann in dünne, knappe Stoff- Varietés, die mehr zeigen als verhüllen. Hauchzarte Mäntel, leichte Wollanzüge, filigrane, halb transparente Strickoberteile sind der feminine Trend 2009.

Feminin und Sexy wird die Sommerkleidung auch bei Armani und Vivienne Westwood: Schmale Anzüge, tief dekolltierte Strickoberteile, Trägerhemden oder T-Shirts gewähren der Frauenwelt tiefe Einblicke. Auf dem Vormarsch sind nun auch die tief sitzenden Taillenjeans, die sehr Figur betont und knapp geschnitten sind.

Die zarte Seite des Mannes betonen die neuen Pastelltöne der Saison 2009. Bei Yves Saint Laurent gibt es viele “weibliche” Stoffe, wie Seide und Taft zu sehen.Das japanische Label Julius kleidet die Männer in Tuniken.

Givenchy und John Galliano steckten die Herren der Schöpfung in Leggins. Giorgio Armani präsentierte kürzlich seine neue Kollektion Emporio. Zu sehen waren hier dekolletierte Westen, die unter einem Anzug getragen werden. Darunter trägt man ein transparentes Hemd.

Männermode©FlickrStorm/Styleserver

John Galliano, Kreativdirektor des Modehauses Christian Dior, stattet seine Models mit knappen T-Shirts, fest geschnürten Bänder an den männlichen Zonen aus, die an den Lingerie-Stil aus der Damenwelt erinnern. Metrosexuell – mit femininen Details der Mode ausgestattet- sind die mit Blüten und Volants verzierten Röcke.

Auch bei Prada wird die Silhouette des Mannes femininer. Leichte wollene Hosen - manche in Netzoptik -
schmal geschnittene Hosen mit 60er-Jahre-Mustern bedruckt,sind Trend.Und das beste zum Schluss: Wer in der Männerwelt mit einer wirkliche gehörigen Portion an Selbstbewußtsein ausgestattet ist, zieht sich ein Matsushita aus Hightech-Nylon über seinen Luxuskörper.

Nach der Frauenemanzipation in den 70er Jahren folgt die der Männer 30 Jahre später. Es bleibt nur zu hoffen, das der Männerrock auf dem schottischen Gefilden heimisch bleibt und nicht in Europa auf den Vormarsch ist.


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roschi schreibt
am 7. November 2008 um 16:16 Uhr

haben den die Frauen die Weiblichkeit verloren, seitdem sie vor 35 Jahren eher Hosen als Röcke oder Kleider gekauft haben?

Haben Frauen die Weiblichkeit verloren, seitdem sie vor einigen Jahren häufiger Krawatten tragen?

Haben Frauen die Weiblichkeit verloren,
seitdem sie in Kampfstiefeln zum Rock auftreten?

Was ist denn an diesen Männern feminin, die tragen ja nicht mal Röcke?

Sind denn Männer feminin geworden, die irgendwann angefangen haben, Ohrringe zu tragen oder wie die Franken wieder lange Haare bevorzugt haben?

Jedem/jeder das seine/ihre. Für ein Leben, in dem wir ohne Angst verschieden sein können.

Hasch mich, ich bin der Weihnachtsmann!

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steven schreibt
am 19. November 2008 um 16:26 Uhr

Ich finde man sollte nicht alles zu extrem
sehen und den Mann gleich in Ballerinas, Tutu und Strumpfhosen stecken. Eine gesunde Mischung machts aus.
Ein Mann kann zum Beispiel einen Zehenring tragen, er muß ja nicht den typischen weiblichen mit Perlen obendrauf nehmen.
Das gleiche gilt für Schuhe. Viele Männer würden gerne Ballerinas tragen. Auch hier kann
man feminines mit männlichem Design mixen, so dass es nicht allzu weiblich wirkt.
Für beide Geschlechter gilt aber auch:
Ein schlanker Körper egal ob männlich oder weiblich kann sehr viele Klamotten beider Geschlechts tragen.
Denn viele Frauen die eher eine männliche Statue haben sehen auch nicht besonders elegant in Rock und Strumpfhose aus.

Deshalb denke ich, der Mann sollte auch speziell die femininen Akzente so setzen das
er insgesamt noch akzeptabel aussieht, und Frau nicht denken muß Mann stirbt aus.

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curious schreibt
am 30. November 2008 um 19:27 Uhr

guten tag,

ich mache derzeit ein referat über die immer femininer werdende männermode.
in den kommentaren zu bestimmten artikeln sind nahezu immer befürworter dieser anscheinend immer populäreren mode zu finden.

daher interessiert es mich, welche männer diese kommentare verfassen.
sind sie sowieso eher metrosexuell orientiert oder doch die harten männer,die in ihrer erscheinung weicher werden wollen?

ich hoffe auf antwort; dankeschön

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Parence schreibt
am 22. August 2009 um 10:58 Uhr

@ Finn

Zitat “Es bleibt nur zu hoffen, das der Männerrock auf dem schottischen Gefilden heimisch bleibt und nicht in Europa auf den Vormarsch ist.”

Hoffe was Du willst!

Ich trage was ich will.

Echt schlimm das solche spiesigen Gesellen ihre ewig gleichen Modestatements im Netz verbreiten.
Trag deine Hosen und freu dich.

bla bla

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Die Wahrheit schreibt
am 30. August 2009 um 09:07 Uhr

Absolut richtig Parence! Genau meine Worte.

Feminine männer sind das hier auch nicht gerade.
Bei malefemininity.com siehste was ich unter feminine männer verstehe.

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MaRa schreibt
am 4. September 2009 um 20:13 Uhr

Eigentlich war der Bericht ganz gut verfasst und sehr neutral - ich meine den Originalbericht, nicht die Kommentare, nur der letzte Satz ist voellig deplaziert, zeigt eine eigne Auffassung (nicht Meinung denn die wird ja nicht kommentiert und es fehlt auch jede “Wissensbasis”). Was hat der Rock mit dem schottischen Hochland gmeinsam? Nur eines, ein Kilt ist auch ein Rock.
Auch wenn einige in das gleiche Horn stossen ohne je einen Hauch von -was man eigentlich von jeder gut verfassten Meinung erwarten muss und darf- konstruktiver Kritik oder gar Beweisen, Begruendungen usw. zeigt es doch sehr deutlich, wie wenig die meisten Menschen wissen.
Es wird nicht aufegezaehlt oder gar gezeigt, wie wichtig es waere fuer einen Mann Rock anstatt hose zu tragen, schon mal vom Koerperbau, der einen Freiraum fuer die Genitalien verlangt. Es wird nicht davon gesprochen - obwohl Form der Funktion folgen sollte - dass eben der Privatbereich des Mannes kuehl und luftig gehalten sein sollte um Krankheiten zu vermeiden wie Prostata- und Hodenkrebs. Beide Krankheitsformen (inzwischen zur zweit-toedlichsten Krankheitsform nach dem Herzinfarkt mutiert) sind in Laendern und hochentwickelten Kulturen, wo die Maenner Roecke anstatt Hosen tragen, praktisch unbekannt. Nachfragen bei einem guten Urologen wuerde Aufklaerung bringen, die man aber gar nicht will…. auf Kosten der Gesundheit und der Mode zuliebe. Ein Plus fuer alle maennlichen Rocktraeger, die angefangen haben zu denken und sich dem positiven Nutzen zuwenden anstatt einem Modediktat zu beugen.

Wo also sind diese Begruendungen, die durchaus auf eine Meinung Einfluss haben, geblieben. Wie und wo sind auch nur Spuren von Gesundheit und Komfort fuer den Mann im Modebereich oder gar in den sogenannten “Meinungen” sichtbar? Es wird anscheinend alles auf dem Feuer der Mode geopfert, nur um gleichgeschaltet zu bleiben, uniform auszusehen und stereotyp zu denken! Weiterhin viel Spass dabei.

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KlausEM schreibt
am 25. September 2009 um 01:16 Uhr

Was bitte soll an Kleidung feminin sein? Gibt es auch Kleidungsstücke, die Kinder gebären können? Auf den weiblichen Körper zugeschnitten, wie zB durch schmalere Schultern und ausgearbeiteten Busen oder zu wenig Platz für Männlichkeit im Schritt, ok, das lasse ich gelten. Ansonsten kann jede/r alles tragen.

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HP schreibt
am 21. Oktober 2009 um 15:31 Uhr

Das Thema wird ja ganz schön Heiß gekocht. Haben da einige Angst auf Altes - Neues? Schon im Mittelalter trugen Männer Strumpfhosen. Erst viel später wurden diese Kleidungsstück der Frauen - und das ist gut so :-)

Bei der aktuellen Mode könnte ich mir zum Beispiel auch Mann in Bermudas vorstellen, der (bunte oder Strick-) Strumpfhosen drunter trägt. Da ist der Weg zum Hosenrock dann auch nicht mehr so weit. Dann würde vielleicht auch das Thema Socken und Sandalen wegfallen!

Außerdem bin ich der Auffassung, dass es im Prinzip egal ist, was angezogen wird. Frauen im Anzug sind ja auch OK - oder? Manchmal kommt es vielleicht nur auf den Schnitt und/oder Stoff an ob Kleidung feminin oder maskulin ist - und da können unsere Modeschöpfer kreativ werden.

Und noch etwas zum Nachdenken: Je offener wir mit Kleidung umgehen, desto weniger Fetischisten werden wir finden. Unsere Denke ist halt nur sehr engstirnig.

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Jürgen schreibt
am 5. November 2009 um 13:13 Uhr

Ist feminin denn schlecht? Sind Frauen schlechter als Männer? Da frage ich mich doch, auf welchem Ross der Autor sitzt? Davon abgesehen: Frauen haben weder durch Hosen noch durch Krawatte oder andere Details des Dandy-Styles ihre Weiblichkeit verloren, warum sollte das bei einem Mann der einen Rock oder HighHeels oder Strapse trägt anders sein?

Ich trage Rock, als Mann, und das sieht man mir auf 100 Metern an. Darf ich darauf jetzt stolz sein?

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Roger Beleffi schreibt
am 22. Dezember 2009 um 12:20 Uhr

Was soll das immer das ewig gestrige .Es geht niemanden was an was ein Mann tragen kann,soll oder muss. Ein Mix mit femininen Accessoires ist immer gut und bringt Leben in die langweilige schreckliche und hässliche ewiggestrige Männermode.Eine sehr positive Entwicklung sind die Birkin-Bag Boys die haben echt Style und den Wunsch vieler Männer feminine Mode zu tragen entdeckt.Also an alle Modeschaffenden weiter so in diese Richtung

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am 7. November 2008 um 11:55 Uhr
am 6. März 2009 um 12:49 Uhr
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